Aus Jugendspielern werden Jugendtrainer

Mit Jona Hinze und Michael Werner, die beide bei uns in der männlichen A-Jugend selber aktiv spielen, konnten wir wieder zwei engagierte Jugendtrainer gewinnen. Dies soll auch in Zukunft verstärkt werden, da wir nicht nur weiterhin Trainer benötigen, sondern auch die Frühakquise, durch zahlreiche Kooperationen mit Kindergärten und Schulen im Umkreis, immer weitere voranbringen.

Michael Werner (16, rechts) trainiert im Verein mit Freude die männliche E-Jugend zusammen mit Günter Schaper und Jonas Koch.

Jona Hinze (17, links) trainiert seit Neustem zusammen mit Emily Sander eine noch etwas jüngere Mannschaft: die Minis in Kreuzriehe.

Die Beweggründe eine Mannschaft zu trainieren sind sehr unterschiedlich, erzählen uns die Beiden. Bei Jona liegt das Interesse darin, sich nicht nur selbst als Spieler weiterzuentwickeln, sondern sich auch im Bereich des Trainingsgestaltung handballerisch weiterzubilden. Viel Freude bereitet es ihm dem Verein, in dem er selbst ausgebildet wurde etwas wiederzugeben und zu sehen, wie sich die Kinder verbessern.

Bei Michael begann alles mit einer selbst geleiteten Handball AG in der Schule. Daraufhin absolvierte er einen Kinderhandball Grundkurs. Die guten Seiten an der Rolle als Trainer sein insbesondere die Weiterentwicklung der Kinder zu beobachten, erzählt uns Michael.

Neben Jona und Michael haben wir auch mit Jugendwart Sebastian Stoyke gesprochen. Oft stellt sich die Frage, wie es dazu kommt, dass sich bereits so junge Menschen als Trainer engagieren. Grundsätzlich ist die HSG immer aktiv auf der Suche nach geeigneten Trainern und Übungsleitern. Meistens betrifft es Spieler oder Spielerinnen aus dem A- und B-Jugend Bereich, mit eigenen Handballerfahrungen. Die jungen Trainer sind dabei anfangs nie alleine. Sie haben meistens jemand Erfahrenes an ihrer Seite. Nach und nach übernehmen sie mehr Eigenverantwortung.

Es gibt natürlich auch eine kleine Aufwandsentschädigung für die geleistete Arbeit. Das ist dann unterteilt in verschiedene Modelle, die auch von der Qualifikation des Trainers bzw. Übungsleiters abhängig sind. „Wobei der Spaß an der Sache natürlich auch wichtig ist und auch gegeben sein sollte“, so Stoyke. Erfahrungsgemäß ist der größte Gewinn die persönliche Entwicklung der Spieler und auch die der Trainer. Auch Sebastian Stoyke fing mal ganz klein an. In Rodenberg ging es damals erst mit einer männlichen E-Jugend und einer Mini-Mannschaft als Unterstützer los. Nach einer Zeit übernahm er dann immer mehr Verantwortung und fand sich nach und nach in allen Altersklassen wieder.

Wir hoffen natürlich, dass unsere jetzigen Jugendtrainer noch lange dabei bleiben werden und freuen uns jederzeit über interessierte Jugendspieler, aber auch Eltern.