Vereinsheld – Sandra Riedel

Mit der neuen Rubrik „Vereinshelden“ möchten wir uns bei Helfern, Eltern, Betreuern, Trainern etc. für die Arbeit bei der HSG Schaumburg Nord bedanken. Auch, wenn die meistens sich wohl selber nicht so betiteln würden. Der Verein würde nicht ohne ehrenamtliche Helfer funktionieren.

Heute möchten wir Sandra Riedel danken.


Sandra ist 47 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Sie wohnt in Bad Nenndorf und arbeitet in Teilzeit bei der Sparkasse Schaumburg. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport, geht auf Konzerte oder zu Handballspielen und begleitet ihre Kinder zu ihren Aktivitäten.

Sie selber bezeichnet sich selbst „nur“ als Spielermutti. Sie unterstützt ihre beiden Kinder mit Fahrten zum Handballtraining oder Spielen, wäscht gelegentlich Trikots und versorgt kleinere Wehwehchen. Vor einiger Zeit haben Sandra und ihr Mann einen Zeitnehmer Lehrgang besucht um so auch am Kampgerichtstisch Platz nehmen zu können. Daneben ist sie auch noch im Jugendarbeitskreis der HSG Schaumburg Nord tätig und bringt sich als Helfer ein. Sie selber erzählt, dass ihr die Aktionen die sie mitmacht immer Spaß machen und findet es schön, wenn sie einen kleinen Beitrag leisten kann den Handballsport in ihrer Heimat voran zu bringen. Sandra ist also nicht „nur“ Spielermutter sondern engagiert sich auch sonst viel für die HSG. Und dafür möchten wir danke sagen! Ohne Helfer wie dich könnten Aktionen und Veranstaltungen nicht in dem Rahmen wie bisher statfinden.

Wir hatten noch ein paar Fragen an Sandra die sie uns beantwortet hat.

Was war bisher dein persönliches Higlight?

Mein persönliches Highlight war bisher das von Paula und mir für den HSG Youtube Kanal geführte Interview mit der Bundesligaspielerin Nicole Roth. Das hat wirklich sehr großen Spaß gemacht und war, wie ich finde, auch sehr informativ. Nicole hatte einfach eine Menge zu erzählen, was vielleicht auch für Jungspielerinnen interessant ist die einen solchen sportlichen Weg anstreben.

Wo bist du noch ehrenamtlich aktiv?

Seit 8 Jahren arbeite ich auch ehrenamtlich bei den Recken der TSV Hannover Burgdorf. Hier bin ich bei jedem Heimspiel vor Ort und betreue Kindergeburtstage oder bin an der Akkreditierung zu finden.
Es begeistert mich schon seit Jahren ganz dicht an einer Bundesliga Mannschaft und dem Profisport zu sein und dort das Treiben hinter den Kulissen mitzuerleben.
Den einen oder anderen Kontakt konnte ich hier schon nutzen, so dass wir auch bei der HSG Schaumburg schon mal ein Testspiel austragen durften oder der ein oder andere Spieler und Trainer uns schon mal beim Training oder Camp besucht hat.
Zeitlich ist mein Engagement bei den Recken sicher deutlich mehr, als bei der HSG. Hier bin ich pro Heimspieltag schon mal 5-6 Stunden im Einsatz.

Was möchtest du anderen Helfern gerne weitergeben?

Generell muss natürlich jeder für sich entscheiden, ob er sich ehrenamtlich in einem Verein engagieren möchte. Man muss sich darüber klar sein, dass man für sein Engagement gerade in „Dorfvereinen“, wie ich es mal vorsichtig betiteln möchte, nicht nur Lob und Lorbeeren bekommt. Aber ich finde, dass man sich eigentlich nur erlauben kann Dinge zu kritisieren, wenn man auch selber bereit ist mitzuarbeiten. Kritik ist nämlich immer leicht geäußert, aber machen möchte bestimmte Dinge immer niemand.
In diesem Sinne: engagiert euch, wenn ihr etwas verändern und bewirken wollt 😉